Praktikumsbericht Marvin Schwarzer

Hallo, mein Name ist Marvin Schwarzer, ich bin 20 Jahre alt und komme aus Bonn.

Das für mein 2015 beginnendes Studium notwendige Praktikum absolvierte ich von Oktober bis Dezember 2014 im Bürgerbüro des hessischen Landtagsabgeordneten Michael Siebel in Darmstadt.

Hier wurde ich herzlich aufgenommen und konnte vielerlei Einblicke in die Alltagswirklichkeiten des politischen Betriebs, sowohl im Wahlkreis als auch im Landtag, gewinnen.

Meine Aufgaben waren abwechslungsreich und vielfältig. So teilten sich meine Wochen in Tage, die ich in der SPD-Bürogemeinschaft in der Darmstädter Innenstadt verbrachte und solche, an denen ich Michael Siebel bei seinem politischen Tagesgeschäft, meistens in Wiesbaden, über die Schulter schauen durfte auf.

Herrn Siebel durch seinen Alltag als Berufspolitiker begleiten zu dürfen, bot ein spannendes Kontrastprogramm: Neben der Teilnahme an kursorischen Lesungen in der hessischen Staatskanzlei oder dem Umweltministerium, sowie Fraktions- und Plenarsitzungen im Landtag standen auch Termine fern ab von Anzug und Krawatte auf dem Programm. Das Vorlesen von Geschichten in einer örtlichen Kita und das Verteilen von Schoko-Nikoläusen an Hilfsbedürftige zur Weihnachtszeit gehörten ebenso dazu wie die Teilnahme an sozialen Arbeitskreisen. Meine persönlichen Highlights waren jedoch die Teilnahme am SPD-Parteitag mit dem Auftritt Siegmar Gabriels, sowie die Anhörung der Dankesrede und Begegnung von und mit Stefan Aust auf der Verleihung des Georg-August-Zinn-Preises in hessischen Landtag. Auch der persönliche Lagebericht zur aktuellen Situation im Gaza-Streifen eines palästinensischen Professors im Landtag offenbarte hochgradig interessante Informationen.

Auch im Bürgerbüro war ich vielseitig gefordert, sei es durch die Recherche von Gesetzesinformationen und das Schreiben dazugehörender Berichte, das Erstellen von Excel-Listen oder die Formulierung einer Presseerklärung. Zudem hatte ich die besondere Aufgabe Grußkarten an politisch-inhaftierte Schriftsteller in Zusammenarbeit mit der Organisation PEN-Deutschland zu verfassen.

Insgesamt kann ich auf ein aufschlussreiches und forderndes Praktikum zurückblicken, wobei ich mich bei Micheal Siebel und seiner Büroleiterin Susanne Menkel stets bestens aufgehoben und unterstützt fühlte. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön!